UrhG Coalition for Action
"Copyright for Education and Research"

Aktionsbündnis ,,Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft"
Göttingen Declaration Subscribers How to subscribe? Activities Press Releases Links Contact Imprint Deutsch
Pressemitteilung 3/09
vom 4. Mai 2009

Autonomie für die wissenschaftlichen Autoren und freier Zugriff auf die Digitalisate wissenschaftlicher Werke bei Google Book Search

Kurzfassung

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ hat den Unterzeichnern der Göttinger Erklärung, aber auch allen anderen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, empfohlen, die Digitalisierung und öffentliche Bereitstellung ihrer Werke durch Google trotz unverkennbarer urheberrechtlicher Probleme im Prinzip positiv einzuschätzen und keine Einsprüche dagegen zu erheben.

Jedoch sollte damit kein Freibrief für eine schrankenlose Kommerzialisierung der entstandenen bzw. noch entstehenden Digitalisate im Rahmen von Google Book Search (GBS), z.B. durch neue Pay-per-view-Dienste, erteilt werden. Das Ziel einer im Sinne von Open Access freien Zugänglichkeit zu den durch GBS entstandenen Digitalisaten wissenschaftlicher Werke muss erreicht werden.

Das Aktionsbündnis ist bislang skeptisch gegenüber dem Vorhaben der VG Wort, sich gegenüber Google die Wahrnehmungsrechte der Urheber bzw. Rechteinhaber zu sichern. Es ist augenblicklich nicht erkennbar, dass die Aktivitäten der VG Wort zu einer verbesserten Zugänglichkeit der betroffenen Werke im Sinne von Open Access führen würde.

Das Aktionsbündnis empfiehlt nicht dem Settlement zu widersprechen, aber gegenüber dem für das Settlement zuständigen Gericht zu protestieren, dass bislang nicht die Möglichkeit vorgesehen ist, einerseits der durch GBS gegebenen Zugänglichkeit wissenschaftlicher Werke zuzustimmen, aber die direkte kommerzielle Vermarktung auszuschließen.

Hintergrund

Bekanntlich scant Google im Rahmen des Google Book Search (GBS) eine große Zahl auch wissenschaftlicher Werke aus Bibliotheksbeständen ein, weitgehend, aber nicht nur aus us-amerikanischen Beständen. Google hat dafür bislang nicht, wie es auch nach deutschem Urheberrecht erforderlich wäre, die Erlaubnis der Rechteinhaber eingeholt. GBS zeigt urheberrechtsgeschützte Werke bislang nur als kleine Teile (Schnipsel) an. Natürlich sind von GBS auch Werke von Autoren aus Deutschland betroffen.

Googles Verhalten gegenüber Urheberrechtsansprüchen hat Autoren- und Verlagsverbände auf den Plan gerufen. Angesichts tatsächlicher oder zu erwartender Klagen aus deren Reihen hat sich in den USA Google mit diesen auf einen Vergleich (Google Book Settlement) geeinigt. Mit dem Vergleich wird ein Vergütungsmodell vorgeschlagen, das Google im Gegenzug einfache Nutzungsrechte zur Vermarktung der Digitalisate in den USA einräumt.

Demnach würde Google eine Kompensation an die Rechteinhaber zahlen, die den Vergleich akzeptieren. Begünstigt würden davon die Verlage, aber in bestimmten Fällen auch die Urheber selber. Von dem Vergleich sind alle Rechteinhaber der Staaten betroffen, die der Berner Konvention beigetreten sind (z.B. alle Industriestaaten).

Der Vergleich sieht vor, dass Rechteinhaber dem Vergleich schriftlich widersprechen müssen, um nicht betroffen zu sein. Die Widerspruchsfrist ist jetzt bis zum 4.9.2009 verlängert worden. Auch nach der Anerkennung des Vergleichs verbleibt den Rechteinhabern noch bis zum 5. April 2011 die Möglichkeit, einzelne Titel von der Verwertung durch Google auszuschließen.

Für die Zukunft verspricht sich Google Einnahmen durch Werbung, dann wohl auch direkt in den Digitalisaten, aber auch durch differenzierte Pay-per-view-Modelle. Diese letzteren Modelle sind nicht oder nur eingeschränkt mit den Prinzipen von Open Access vereinbar. Aus diesem Grund empfiehlt das Aktionsbündnis keineswegs die bedingungslose Annahme des Vergleichs.

Jedoch rät das Aktionsbündnis wissenschaftlichen Autoren (sofern sie die Rechte haben) auch nicht zur Ablehnung des Vergleichs. Aus Sicht des Aktionsbündnisses ist die aktuelle Herausforderung nicht das Unterbinden der Vermarktungsstrategie von Google, sondern das Ergreifen von Maßnahmen, die sicher stellen, dass wissenschaftliche Werke durch die Digitalisierung nicht erneut zum Gegenstand schrankenloser kommerzieller Vermarktung werden, und auch Maßnahmen zu ergreifen, dass Google nicht zum Wissensmonopolisten wird.

Das Aktionsbündnis ist bislang auch skeptisch gegenüber dem Vorhaben der VG Wort die Interessen der Urheber bzw. die Wahrnehmungsrechte gegenüber GBS bzw. dem Settlement zu vertreten. VG Wort will in den Verhandlungen mit Google für ein eigenständiges Vergütungsmodells von deutschen Rechteinhabern autorisiert werden. VG Wort will dann die von Google erbrachten Leistungen an den jeweils beteiligten Verlag bzw. auch an den jeweiligen Autor weiterleiten.

Diese von der VG Wort angestrebte Regelung mag für Autoren aus der Belletristik bzw. aus der allgemeinen Unterhaltungsindustrie sinnvoll sein, auch wenn hier keine großen Erträge zu erwarten sind. In der Wissenschaft, wo die meisten Autoren kein oder kein nennenswertes Einkommen aus ihrer Publikationstätigkeit beziehen, ist eine weitere kommerzielle Verwertung der nun digitalisierten Werke kontraproduktiv. Es ist augenblicklich nicht erkennbar, dass die Aktivitäten der VG Wort zu einer verbesserten Zugänglichkeit der betroffenen Werke im Sinne von Open Access führen würde. Das Aktionsbündnis bietet dafür aber Gespräche mit der VG Wort an.

Das Aktionsbündnis bedauert, dass in dem Settlement eine konditionierte Zustimmung zu GBS nicht vorgesehen ist. Für wissenschaftliche Autoren wäre die Bedingung erwünscht, dass eine kommerzielle Verwertung der Volltexte oder Schnipsel dieser Digitalisate ausgeschlossen sein soll.

Das Aktionsbündnis ist nicht der Ansicht, dass man sich den restriktiven Vorgaben des Settlements beugen muss, sondern hat zum einen empfohlen, dass Autoren ihre Ansprüche gegenüber Google dadurch geltend machen sollen, dass sie sich vor dem 5. September 2009 als Anspruchsinhaber registrieren. Online geht das über: http://googlebooksettlement.com .

Zum andern sollten möglichst viele Autoren gegenüber dem Gericht den Protest gegen das Settlement als solches anmelden und geltend machen, dass wissenschaftlichen Autoren die Möglichkeit erhalten bleiben soll, den GBS-Dienst zu unterstützen und ihre Werke freizugeben, aber nur unter der Bedingung, dass diese im Sinne des Open-Access-Paradigmas frei zugänglich bleiben. Dabei müssen Einnahmen über Werbung nicht ausgeschlossen sein. Der Protest kann geschickt werden an:

     Google Book Settlement Administrator c/o Rust Consulting
     PO Box 9364 - Minneapolis, MN 55440.9364, USA

Die maximale Digitalisierung und Verbreitung digitalisierter Werke kann zurzeit leider nur durch Google befördert werden. Angesichts der Monopolisierungstendenzen von Google fordert das Aktionsbündnis die öffentliche Hand auf, dass in Deutschland (koordiniert in der EU) nun mit öffentlichen Mitteln die Digitalisierung auch der wissenschaftlichen Werke aus den Bibliotheken mit Vollständigkeitsanspruch intensiviert wird, damit der freie Zugriff erhalten bleibt. Diesen Kulturauftrag einzulösen und auch urheberrechtlich oder vertragsmäßig abzusichern, muss auf der Tagesordnung bleiben.

Prof. Dr. Rainer Kuhlen

Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“


Das Aktionsbündnis ,,Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" (http://www.urheberrechtsbuendnis.de/) wurde 2004 im Zusammenhang mit der Novellierung der Urheberrechtsgesetzgebung in Deutschland gegründet. Das Aktionsbündnis setzt sich für ein ausgewogenes Urheberrecht ein und fordert für alle, die zum Zweck von Bildung und Wissenschaft im öffentlichen Raum tätig sind, den freien Zugang zur weltweiten Information zu jeder Zeit von jedem Ort. Grundlage des Aktionsbündnisses ist die Göttinger Erklärung zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft vom 5. Juli 2004. Diese Erklärung wurde unterzeichnet von sechs Mitgliedern der Allianz der Wissenschaftsorganisationen (Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V., Hochschulrektorenkonferenz, Max-Planck-Gesellschaft, Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und Wissenschaftsrat), von über 365 wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Informationseinrichtungen und Verbänden sowie von mehr als 7.000 Einzelpersönlichkeiten. Sprecher des Aktionsbündnis sind Prof. Dr. Kuhlen (Konstanz), Dr. Müller (Heidelberg), Dr. Sepp (Kassel). Weitere Informationen über Nachfrage an: rainer.kuhlen at uni-konstanz.de, hmueller at mpil.de und sepp at physik.uni-kassel.de.

News  
May 3rd 2013:
Kabinettsbeschluss greift zu kurz: Aktionsbündnis fordert Kanzlerin zu Nachbesserungen beim Zweitveröffentlichungsrecht auf (more...)

March 6th 2013:
Viel Essig im Wein des Bundesministeriums der Justiz — Zweitverwertungsrecht: unbedingt ja, aber nicht so (more...)

March 5th 2013:
Stellungnahme des Aktionsbündnisses zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz „Entwurf eines Gesetzes zur Nutzung verwaister Werke und zu weiteren Änderungen des Urheberrechtsgesetzes und des Urheberrechtswahrnehmungsgesetzes” (more...)

December 19th 2012:
Gibt es keine bessere Lösung für die Nutzung elektronischer Materialien an Schulen als jetzt die Einigung zwischen Kultusministerien und verschiedenen Verwertungsgesellschaften? (more...)

December 17th 2012:
2012 — das Jahr, in dem eine umfassende Wissenschaftsschranke in der politischen Diskussion auf allen Ebenen angekommen ist (more...)

November 15th 2012:
Aktionsbündnis unterstützt ENCES in seiner Forderung an den Bundestag, ein Leistungsschutzrecht für journalistische Presseerzeugnisse abzulehnen. (more...)

November 7th 2012:
Zwei weitere Jahre unter dem Damoklesschwert: Koalition bisher nicht gewillt, ein wissenschafts- und bildungskompatibles Urheberrecht zu entwickeln (more...)

June 12th 2012:
Eine realistische politische Perspektive für ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht und eine einheitliche Wissenschaftsschranke durch die CDU/CSU-Fraktion (more...)

June 5th 2012:
Zur Überwindung einer Nulllösung beim Wissenschaftsurheberrecht erst einmal in Richtung eines Zweitverwendungsrechts (more...)

March 7th 2012:
Offenheit und Innovation durch das Urheberrecht sind angesagt, nicht weitere Restriktionen (more...)

November 17th 2011:
Wissenschaftsschranke im Urheberrecht (§ 52a) durch Wissenschaftsklausel ersetzen (more...)

October 3rd 2011:
Breite Unterstützung für umfassende Verbesserung des Urheberrechts für Bildung und Wissenschaft: Auswertung einer Befragung vorgestellt (more...)

August 24th 2011:
Stellungnahme zum Richtlinienvorschlag der EU-Kommission über bestimmte zulässige Formen der Nutzung verwaister Werke (more...)

July 19th 2011:
Survey on the expectations in education and research on demands to the Copyright Act (Questionnaire...)

June 29th 2011:
Perspektiven für den Dritten Korb durch die Enquete-Kommission des Bundestags (more...)

March 23rd 2011:
Google bleibt beim Urheberrecht am Ball mit Perspektive 2035 — Einiges sollte jetzt schon möglich sein! (more...)

March 17th 2011:
Chancen für eine Annäherung an ein Zweitverwertungsrecht im Urheberrecht durch SPD-Gesetzentwurf (more...)

February 27th 2011:
Folgen aus dem Fall Guttenberg — Wissenschaft wehrt sich gegen Bagatellisierung (more...)

January 4th 2011:
Der Teufel steckt im Detail — Verwaiste Werke: Aktionsbündnis mahnt Transparenz an (more...)

December 13th 2010:
IGEL: Die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht startet mit vielen Unterstützern (more...)

September 21st 2010:
Aktionsbündnis warnt vor Informationsvernichtung aus vorauseilendem Gehorsam (more...)

July 15th 2010:
Aktionsbündnis zieht positives Resümee der 2. Anhörung, sieht aber weiteren Handlungsbedarf für Bildung und Wissenschaft (more...)

July 6th 2010:
Aktionsbündnis stellt seinen Entwurf einer Wissenschaftsschranke im Urheberrecht vor (more...)

June 30th 2010:
Mit ENCES (European Network for Copyright in Support of Education and Science) wurde eine wichtige Interessenvertretung gegründet. (more...)

June 29th 2010:
Ein Leistungsschutzrecht ist für Presse- und Schulbuch-Verlage ist nicht zu rechtfertigen, wie die Anhörung des BMJ am 28. Juni 2010 (more...)

June 15th 2010:
Stellungnahme des Aktionsbündnisses zur Rede der Bundesjustizministerin (more...)

June 14th 2010:
Die Bundesjustizministerin hielt heute ihre „Berliner Rede zum Urheberrecht“:
[Manuskript der Rede]
[Materialsammlung von IUWIS zum 3. Korb]
Eilmeldung: Stellungnahme des Aktionsbündnisses zur Rede der Ministerin

Februar 4th 2010:
Die freie Nutzung des mit öffentlichen Mitteln produzierten Wissens muss jedermann möglich sein. Eine Zusatzpetition an den Deutschen Bundestag. (more...)

January 7th 2010:
Das Aktionsbündnis bezieht zum Strategiepapier der EU-Kommission zu „Creative Content in a European Digital Single Market: Challenges for the Future“ Stellung. (more...)

December 10th 2009:
Das Aktionsbündnis kann das Urteil des OLG Frankfurt in Sachen § 52b UrhG nicht als angemessen oder gar zukunftsweisend akzeptieren. (more...)

November 30th 2009:
Nachschau der Jahrestagung Vortragsfolien, Pressemitteilung

November 18th 2009:
Google Settlement Version 2 bietet noch Optionen für die Wissenschaft, droht jedoch Europa aus der Sichtbarkeit zu drängen. (more...)

November 14th2009:
Aktionsbündnis beantwortet die öffentlichen Fragen der EUROPEANA zu ihrer strategischen Ausrichtung (more...)

November 12th 2009:
Flyer zur Unterstützung der Open Access Petition publiziert. (download A5 or A4 for duplex printout)

November 10th 2009:
Unterstützung der Bundestags-Petition „Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen“ (more...)

October 27th 2009:
Das Aktionsbündnis begrüßt die Absicht der zukünftigen Bundesregierung, das Urheberrecht weiterzuentwickeln. (more...)

October 8th 2009:
Die zukünftige Bundesregierung muss sich der Herausforderung stellen, über das Urheberrecht die Kreativität der Wissenschaft und die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft zu sichern (more...)

September 26th 2009:
Antworten der CDU/CSU Bundestagsfraktion und der Piraten Partei auf Wahlprüfsteine ergänzt: (answers)

September 21st 2009:
Kollektiver Widerspruch gegen VG Wort-Zwangsvertretung im Google Book Search (press release)

September 21st 2009:
Das Aktionsbündnis stellt Antworten der Parteien auf seine Wahlprüfsteine vor — Entscheidungsrelevante Divergenzen sind auszumachen (answers and synopsis) (press release)

September 4th 2009:
Handlungsempfehlungen für Wissenschaftler zur Rechteübertragung an die VG WORT publiziert (letter) (press release)

September 2nd2009:
Das Aktionsbündnis hat einen „Amicus Curiae“-Brief an das für das GBS Settlement zuständige Gericht geschickt. (letter) (press release)

September 1st 2009:
Das Aktionsbündnis hat einen „Amicus Curiae“-Brief an das für das GBS Settlement zuständige Gericht geschickt. (more...)

August 21st 2009:
Aktionsbündnis in direkten Verhandlungen mit Google Inc. wegen GBS (more...)

July 28th 2009:
Aktionsbündnis sendet Wahlprüfsteine an die Fraktionsgeschäftsstellen der im Bundestag vertretenen Parteien mit der Aufforderung zur Beantwortung.

June 13th 2009:
Stellungnahme des Aktionsbündnisses zur Anfrage des Bundesministeriums der Justiz vom 19. Februar 2009: Urheberrecht „Dritter Korb“ (more...)

June 5th 2009:
Nicht-Zustimmung zu der von der VG Wort angestrebten Wahrnehmung der Rechte wissenschaftlicher Autorinnen und Autoren gegenüber Google Inc. bzw. Google Book Search: Recommendations, Press Release

May 11th 2009:
Nachlese des Sprechers Rainer Kuhlen zur Urheberrechtskonferenz des BMJ (more...)

May 4th 2009:
Empfehlung an die Unterzeichner, und alle anderen Wissenschaftler, zum Verhalten gegenüber dem Google Book Settlement publiziert und verschickt (more...)

April 27th 2009:
Stellungnahme zur „Heidelberger Erklärung“ publiziert (more...)

March 25th 2009:
Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? (more...)

October 20th 2008:
Bildungsgipfel ohne Informationsfreiheit nur eine Schimäre (more...)

July 24th 2008:
Vorsichtiger Optimismus — Bewegung im europäischen Urheberrecht? Ein neues Grünbuch der EU-Kommission (more...)

Relevant Links
Press Releases of the Coalition of Action

IUWIS project is developing a social networking for the topic of copyright in education and research (temporary website).